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Der WWF fragt: Wer kann Klimakanzler?

Wer Kanzler kann, hat sich ja mittlerweile schon herausgestellt. Wer aber kann Klimakanzler? Diese Frage stellt der WWF in seinem gleichnamigen Online-Quiz zur Bundestagswahl „Wer kann Klimakanzler?“. Das Thema Umwelt hat sich in letzter Zeit zum beliebten Wahlkampfthema gemausert. Alle reden von Umwelt- und Klimaschutz. Aber wer vertritt eigentlich noch einmal genau welche Meinung? Beim Wwf-Quiz können Sie ihr Wissen  zu den Ansichten der einzelnen Parteien zu diesem Thema testen. Nacheinander bekommen Sie sieben Zitate von prominenten Politikern vorgelegt und müssen erraten, welcher Politiker welcher Partei sich im Zitat zum Thema Umweltschutz äußert:

 

„Ich halte es für einen schweren Fehler zu sagen: Wer für erneuerbare Energien ist, muss gleichzeitig ein Gegner der CO2-freien Kerntechnik sein.“

 

Wer hat sich wohl so zugunsten der Atomenergie geäußert? Richtig, Guido Westerwelle war’s. Hätten Sie es gewusst?

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Der WWF deckt bei jeder beantworteten Frage auf, wer hinter der Aussage steckt, gibt dem Teilnehmer zusätzliche Informationen und bezieht selbst Stellung zur Politikeraussage. Dabei geht es beim WWF-Klimaquiz nicht nur um möglichst viele richtige Antworten, sondern auch um Schnelligkeit. Nur die besten und schnellsten Spieler kommen auf der Klima-Rangliste ganz nach oben.

 

Viel Spaß beim Spielen!

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Hasenpower für Deutschland!

Rot/Rot, Rot/Grün, Schwarz/Gelb, Schwarz/Grün, Jamaika oder Ampel? Wirklich verführerisch ist keine dieser Vorstellungen über Deutschlands mögliche Regierungskoalitionen. Da kommt wie gerufen pünktlich zum Start des Wahlkampfes Abhilfe aus den Tiefen des Rhein-Kreises Neuss in Nordrhein Westfalen. Die ‚HSP’ – Horst Schlemmer Partei: konservativ, liberal und links zugleich. Wer braucht da noch Koalitionen? Wir brauchen nur Horst Schlemmer, und der wird unser nächster Bundeskanzler, sagt der jedenfalls reichlich überzeugt von sich selber mit reichlich übergroßen Hasenzähnen. Na, da weißt Du Bescheid!

Horst Schlemmer, ehemaliger Chefredakteur des Grevenbroicher Tagesblattes, war seines Bürojobs überdrüssig und beschloss, in die Politik zu gehen. Er gründet gemeinsam mit seinem Praktikanten (nein, es ist nicht der ZDF-Kanzler Jakob Schrot) die ‚HSP’, die nun bei den Bundestagswahlen 2009 antritt, und schickt sich selber als horstigen Kanzlerkandidaten ins Rennen, der unter anderem Grevenbroich zur deutschen Hauptstadt machen will. Aber nicht nur das. Sein Wahlprogramm hat er immer in seiner Herrenhandgelenktasche bei sich. Damit es niemand sieht? So viel sei versprochen: es wird alles besser!

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Horst Schlemmer auf die Frage, ob er Angst vor Angela Merkel hat:

„Nö. Die hat sicher schon so ’nen Hals. Aber: Wir von der ,HSP‘ sind konservativ, durchaus bürgerlich, aber auch liberal. Wir sind auch link – nicht zu links! Noch im Rahmen des … Grunddings! Innerhalb der Verfassungsgefahr. Da sind wir drin. Unseren Wahl-Slogan haben wir von dem US-Präsidenten Alabama. ,Yes weekend! Für alle und immer!‘ Mehr Freizeit, weniger Steuern!‘“

Wie heutzutage üblich, ist auch Schlemmer auf der Suche nach neuen Unterstützern, Freunden und Wählern in ganz Deutschland unterwegs. Und nicht nur dort. Auch in den Social Networks und auf seiner Webseite – die nur geringfügig an die einer großen deutschen Partei angelehnt ist – kann man sich über die HSP informieren und vor allem den grandiosen Wahlwerbespot anschauen. Der Wahlkampf startet am 20. August 2009, allerdings vorerst nur in den deutschen Kinos.

 

Na dann, viel Dynamik

wünscht die Wahlkampfarena  😉