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Der WWF fragt: Wer kann Klimakanzler?

Wer Kanzler kann, hat sich ja mittlerweile schon herausgestellt. Wer aber kann Klimakanzler? Diese Frage stellt der WWF in seinem gleichnamigen Online-Quiz zur Bundestagswahl „Wer kann Klimakanzler?“. Das Thema Umwelt hat sich in letzter Zeit zum beliebten Wahlkampfthema gemausert. Alle reden von Umwelt- und Klimaschutz. Aber wer vertritt eigentlich noch einmal genau welche Meinung? Beim Wwf-Quiz können Sie ihr Wissen  zu den Ansichten der einzelnen Parteien zu diesem Thema testen. Nacheinander bekommen Sie sieben Zitate von prominenten Politikern vorgelegt und müssen erraten, welcher Politiker welcher Partei sich im Zitat zum Thema Umweltschutz äußert:

 

„Ich halte es für einen schweren Fehler zu sagen: Wer für erneuerbare Energien ist, muss gleichzeitig ein Gegner der CO2-freien Kerntechnik sein.“

 

Wer hat sich wohl so zugunsten der Atomenergie geäußert? Richtig, Guido Westerwelle war’s. Hätten Sie es gewusst?

 Bild 3

Der WWF deckt bei jeder beantworteten Frage auf, wer hinter der Aussage steckt, gibt dem Teilnehmer zusätzliche Informationen und bezieht selbst Stellung zur Politikeraussage. Dabei geht es beim WWF-Klimaquiz nicht nur um möglichst viele richtige Antworten, sondern auch um Schnelligkeit. Nur die besten und schnellsten Spieler kommen auf der Klima-Rangliste ganz nach oben.

 

Viel Spaß beim Spielen!

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Wer stellt wo die Fragen?

Wie sie bestimmt schon gemerkt haben, gibt es seit einigen Wochen ein neues Debattiertool auf freitag.de: die WahlkampfarenaDort können Sie gesellschaftspolitisch relevante Fragen anbringen, über die wichtigste Frage abstimmen, natürlich Ihre Meinung zum Thema abgeben und Meinungen anderer User kommentieren und so die Debatte starten. Das Wesentliche ist jedoch, dass SIE die Fragen stellen, die Sie bewegen und über die Sie sich gern mit anderen Usern aus der Community austauschen möchten.

Ganz anders, aber auch charmant, läuft es beim YouTube-Channel zur Bundestagswahl 2009. Dort stellen Politiker die Fragen ans Volk, und zwar die Spitzenkandidaten der Parteien im Bundestag.

So zum Beispiel fragt Gregor Gysi Sie danach, wie Sie das Zusammenleben der Menschen besser gestalten würden. Und Jürgen Trittin fragt nach Ihren  Anregungen zur Lösung des Atommüllproblems. Haben Sie eine Idee? Dann posten Sie doch eine Videobotschaft als Antwort. Richtige Debatten kommen dort zwar nicht auf, aber dafür gibt’s ja schließlich auch die Wahlkampfarena 🙂

„Das beste Argument gewinnt“

Unter diesem Motto – besonders relevant im Wahljahr 2009 – starten am 25. Juni 2009 die zweiten Berliner „Seitensprünge“. Dabei handelt es sich keinesfalls um einen gemeinschaftlichen Ehebruch Berliner Pärchen, sondern um den Tag der politischen Kommunikation, an dem die Branche, die die Politik rund um das Regierungsviertel berät, ihre Türen öffnet um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen und die Fragen rund um politische Kommunikation zu beantworten. Parteien, Ministerien, Verbände, Unternehmen, Medien und Agenturen wollen auf diesem Weg eine Plattform bieten, auf der sichtbar wird, was genau politische Kommunikation für die Demokratie leistet. Insgesamt laden 50 Stationen zum Kennen lernen ein, darunter Einrichtungen wie das Bundespresseamt, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), die FDP-Bundesgeschäftsstelle aber auch die Berliner Agentur Newthinking Communications.

Quelle: fischerAppel

Im letzten Jahr nutzten rund 1000 Besucher die Möglichkeit, sich über den Arbeitsalltag politischer Kommunikation zu informieren. Auch in diesem Jahr wird mit einer großen Besucherzahl gerechnet. Die Teilnahme am Event ist kostenfrei. Anmeldebögen und weitere Informationen zu den teilnehmenden Einrichtungen, zum Programm und den Stationen des Tages finden sich unter www.seitensprünge-berlin.de.

Der Vorwärts – die Parteizeitung der SPD – ist ein weiterer Unterstützer der Seitensprünge 2009 und sucht für die Berichterstattung über das Event noch politikinteressierte Berliner Blogger. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich hier dafür anmelden.

WKA im Interview mit dem virtuellen Bundestagsberater

Heute haben wir den Virtuellen Berater von Bundestag.de interviewt und wollten ihn neben verschiedenen Sachfragen auch zu seiner persönlichen Situation befragen. Leider wurde die Erfahrung, die wir bisher mit Öffentlichkeitsarbeitern gemacht haben, wieder einmal bestätigt: Unabhängig von der Frage versuchte der Ansprechpartner immer wieder zu den gleichen Themenkomplexen – Bundestag und Abgeordnete – zurückzukehren. Weiterlesen

Townhall Meeting: Fragen an Frau Merkel?

 In der kommenden Woche (17. Mai ab 21:45 Uhr) inszeniert RTL ein mediales Townhall Meeting: Bei dem Treffen mit Angela Merkel können 100 Bürger/innen der Kanzlerin Fragen stellen. Um eine Einladung zur Sendung zu erhalten, sollen alle Interessierten ihre Fragen an Frau Merkel schnellstmöglich per Mail (4949@rtl.de) oder Videobotschaft an RTL senden, erklären wer sie sind, in welcher Situation sie sich gerade befinden und wieso sie die Kanzlerin treffen möchten. 

Townhallmeeting RTL

 

Fragen ans Bundesministerium für Finanzen: „Warum bekommt man für ein Kind 100 und für einen alten Schrotthaufen 2.500 Euro?“

Wieso denkt die Regierung überhaupt noch über Hilfen für Opel nach, wenn die Hälfte der Bevölkerung dies nicht möchte? Warum bekommt man für ein Kind 100 Euro und für einen alten Schrotthaufen 2.500 Euro? Was befähigt den Staat, eine Bank zu führen? Wer das Handeln der Bundesregierung angesichts der Krise oder die (inter-)nationalen Finanzströme und -regulierungen nicht nachvollziehen kann, hat nun die Möglichkeit, seine offenen Fragen beim Bundesministerium für Finanzen online einzureichen.
"Für alle da"
Über das neu implementierte Dialoginstrument „Für alle da“ können Bürger Fragen stellen, die dann öffentlich einsehbar von Vertretern (oder PR-Stellvertretern?) des Bundesministeriums beantwortet werden. Eingereichte Beiträge werden erst geprüft und beantwortet, nach einer Bearbeitungszeit dann online gestellt, worüber der Bürger auch per E-Mail benachrichtigt wird. 86 Fragen wurden bisher eingestellt, die kompakten Antworten sind vorbildlich mit Links auf weiterführende Informationen ergänzt. Die Besucher der Webseite können bewerten, ob ein Frage-Antwort-Artikel hilfreich war – leider wird das Ergebnis erst angezeigt, nachdem man selbst abgestimmt und somit auch den Artikel gelesen hat. Hilfreich wäre hier ein Rating innerhalb der einzelnen Themenbereiche, der die besten Beiträge auf den ersten Blick sortiert.
Übersichtliches Tool für simple Fragen
Das Frage-Antwort-Tool ist ein Beispiel für e-Democracy, das Bürgern übersichtlich aufbereitet Informationen nach individuellem Bedarf bereitstellt. Für simple  Fragen wie „Warum wird ein BigMac höher versteuert wenn ich ihn vor Ort esse, anstatt ihn mitzunehmen?“ erfüllt solch ein Instrument seinen Zweck, wenn es sich um Relationen wie Kinder- versus Abwrackprämie handelt, liegen der Frage  jedoch komplexere Paradigmen zugrunde, die hier nicht diskursiv verhandelt werden können. Dementsprechend bezieht sich die Antwort auf die „Kind versus Altwagen“-Problematik dann auch auf die Fakten: Vermittelt werden Informationen darüber, in welchem Umfang Kinder doch schon finanziell vom Staat unterstützt werden, anstatt Sinn und Verhältnismäßigkeit einer Abwrackprämie zu thematisieren.
Die Bereitschaft, online schnell zu erreichende Kanäle zu den Regierungsstellen anzubieten, weist aber zumindest schon in die richtige Richtung.
Sonja