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Die neue Debatte in der Wahlkampfarena

Ist die Idee eines schlanken Staates noch zeitgemäß?


Seit Monaten grassiert die Finanz- und Wirtschaftskrise in Deutschland, in Europa, weltweit. Die Bürger sind ob der ungewissen Zukunft verunsichert. Die Selbstheilungskräfte des Marktes haben versagt, das kapitalistische System hat sich unkontrolliert verselbstständigt. Es zu zähmen bleibt ein schwieriges Unterfangen. Diskussionen über einen starken Staat kommen wieder auf, selbst von Verstaatlichungen ist die Rede. Markiert die Finanz- und Wirtschaftskrise das Ende des Kapitalismus? Wohl kaum!

Eine Abkehr vom Kapitalismus will (fast) niemand – schon gar nicht die FDP. In ihrem Wahlprogramm heißt es: „Wir Liberale vertrauen auf die Leistungsbereitschaft der Menschen und auf einen Staat, der seine Stärke aus der Beschränkung auf seine hoheitlichen Aufgaben schöpft.“ Einst war das eine fortschrittliche Position. Aber heute? Der Kollaps der Wirtschaft bringt den Staat zurück ins Spiel und lässt die Position der FDP alt aussehen. Markiert die Krise deshalb das Ende des Neoliberalismus?

Starker Staat, schlanker Staat? Was ist Eure Meinung zur Freitagsfrage der Woche?

 

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Neue Freitagsfrage in der Wahlkampfarena:

Am Mittwoch haben die Grünen ihre Wahlkampagne vorgestellt. Der Claim: „Aus der Krise hilft nur grün.“ Durch „Investitionen in Klima, Bildung und Gerechtigkeit“ will man eine Million neue Jobs schaffen. Das Ziel: Bündnis 90/Die Grünen soll drittstärkste Kraft im Bundestag werden. Ist das realistisch?

Die FDP ist seit Wochen im Aufwind und liegt in der aktuellen Forsa-Umfrage bei 15 Prozent. Nur 13 Prozent der Befragten würden zur Zeit grün wählen. Dabei sind die Voraussetzungen für grüne Politik gut: Die Bekämpfung des Klimawandels, besserer Umweltschutz, die Zukunft von Atomkraftwerken und die Förderung erneuerbarer Energien stehen ganz oben auf der politischen Agenda. Warum ist Bündnis 90/Die Grünen dennoch nicht die Partei der Stunde?

Diskutiert die Freitagsfrage in dieser Woche in der Wahlkampfarena auf freitag.de:

Haben es die Grünen verschlafen, aus dem Klimawandel Profit zu schlagen?

 

Freundlichst,

Anja

Jede Stimme zählt: Die Wahlkampfarena ist online

WKA-Logo

Unser Projekt ist ab sofort online und kann getestet werden: Die Wahlkampfarena ist eine Debattierplattform für Politikinteressierte und Politiker, die von uns – einem studentischen Projektteam der Universität der Künste Berlin – konzipiert wurde.

Die Wahlkampfarena: Raum für politische Debatten im Netz

Am Anfang stand die Idee, den persuasiven Wahlkampfaussagen eine reflektierte inhaltliche Auseinandersetzung gegenüberzustellen und die interaktiven Qualitäten des Internets in ein politisches Kommunikationsangebot zu integrieren. Wichtige Aspekte, die die Nutzer tatsächlich interessieren und von der politischen Agenda nicht berücksichtigt werden, sollen auf der Wahlkampfarena in Form von spannenden Debatten verhandelt werden.

Wahlkampfarena

Kollaborativer Konzeptionsprozess

Die letzten Monate haben wir uns mit dem politischen Geschehen im Internet auseinandergesetzt sowie mit verschiedenen Akteuren wie Politikbloggern, Internetexperten, Politikern, Informationsarchitekten und anderen politikinteressierten Menschen gesprochen und möchten uns für Zeit, Geduld, Ideen, Anregungen und Kritik nochmals bedanken! Die Wahlkampfarena stellt die Fusion der gesammelten Erfahrungen dar und ist gleichzeitig unser Abschlussprojekt im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Als Partner für das Projekt konnte der Freitag gewonnen werden, so dass das Konzept der Wahlkampfarena gemeinsam umgesetzt werden konnte und nun auf freitag.de/community/arena ab sofort einen Wettstreit der Meinungen initiiert!

Prototyping

Paper Prototyping

Streiten, Stimmen, Stellungnehmen

Stellt die Fragen, die Euch interessieren, nehmt zu anderen Fragen und Meinungen Stellung und wählt das beste Argument sowie die „Freitagsfrage der Woche“ – eine Frage, die eine Woche lang prominent auf der Startseite der WKA platziert und diskutiert wird, da sie die meisten Nutzer interessiert. Die aktuelle Freitagsfrage der Woche wurde zum Start der Wahlkampfarena ausnahmsweise von der Redaktion gewählt und hat in der Redaktionskonferenz bereits eine längere Debatte ausgelöst (that`s what we like), letztendlich heißt sie nun: „Ist die EU-Wahl überflüssig?“ 

Freitagsfrage der Woche

Debattiert mit, werft Eure eigenen, vielleicht noch drängenderen gesellschaftspolitischen Fragen in die Wahlkampfarena und initiiert Diskussionen! Wir sind gespannt, was passiert. 

FreitagsFrage-Wettbewerb

<<Die Frage, die die Politik bewegen sollte>>

Kommen die deutschen Politiker an Obamas Rhetorikkünste heran? Sitzt Frau Merkels Frisur? Wer hat den besten PR-Berater?

Finden Sie auch, dass zu oft die falschen Fragen gestellt werden?

Was Sie tatsächlich für wichtig halten, interessiert die Wochenzeitung der Freitag. Wir suchen <<Die Frage, die die Politik bewegen sollte>>, eine gesellschaftlich relevante Frage, die auf der politischen Agenda fehlt und über das Wahljahr 2009 hinaus von Bedeutung sein wird.

Ziel ist es, interessante Fragen und Meinungsbeiträge zu sammeln, die jenseits von Wahlkampfplattitüden und Polemik liegen und als Impulse für fundierte Anschlussdebatten wirken.

Der Freitag Verleger Jakob Augstein, der Freitag Ressortleiterin „Alltag“ Susanne Lang, Schauspieler und Regisseur Tamer Yigit, sowie  „Die Partei“-Chef und TITANIC-Autor Martin Sonneborn werden als Jury die acht besten Beiträge aus den Einsendungen auswählen.

Und das sind die Preise:

1. Preis:

ein iPod Touch 16GB sowie die Veröffentlichung der Wettbewerbseinsendung in der Wochenzeitung der Freitag gegen Zeilenhonorar

2./3. Preis:

jeweils ein der Freitag-Jahresabo sowie die Veröffentlichung der Wettbewerbseinsendung in der Wochenzeitung der Freitag gegen Zeilenhonorar

4./5./6. Preis:

jeweils ein Taschenbegleiter von Roter Faden

7./8. Preis:

jeweils ein der Freitag-Halbjahresabo

Unter allen Einsendungen verlosen wir außerdem 10 Bücher aus der Freitagsedition.

Schicken Sie uns <<Die Frage, die die Politik bewegen sollte>>: begründen Sie Ihre Auswahl kurz und senden Sie den Wettbewerbsbeitrag mit einer Länge von bis zu 3.500 Zeichen (inklusive Leerzeichen) per E-Mail an freitagsfrage@freitag.de oder per Post an:

der Freitag Mediengesellschaft mbH
Stichwort: FreitagsFrage Wettbewerb
Hegelplatz 1, 10117 Berlin.

Einsendeschluss ist der  19. April 2009.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Anja Lademann
freitagsfrage@freitag.de
Tel.: 030 250 087 600
www.freitag.de | www.roterfaden.com

Teilnahmebedingungen

Mit der Einsendung Ihres Beitrags erklären Sie sich mit den Teilnahmebedingungen der der Freitag Mediengesellschaft mbh & Co. KG, Hegelplatz 1, 10117 Berlin („Freitag Mediengesellschaft“) für den Wettbewerb <<Die Frage, die die Politik bewegen sollte>> einverstanden. Teilnahmeberechtigt sind alle außer den Mitarbeitern der Freitag Mediengesellschaft. Jeder Teilnehmer darf nur einen einzigen Text einsenden, der nicht mehr als 3.500 Zeichen inklusive Leerzeichen umfasst und in Schriftgröße 12 Punkt (Times) sowie Zeilenabstand 1,5 formatiert ist. Einsendeschluss ist der 19. April 2009 (bei Postsendungen gilt der Poststempel), nur die acht Besten werden über ihre Platzierung benachrichtigt, ebenso wie die Gewinner der Verlosung.

Mit der Einsendung Ihres Textes versichern Sie, dass der Text noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht worden ist und Sie alleine befugt sind, über die Rechte des Textes uneingeschränkt und frei von Rechten Dritter zu verfügen. Sie stellen die Freitag Mediengesellschaft von jedweden Ansprüchen Dritter frei, die diese in Bezug auf die von Ihnen nach Maßgabe dieser Bedingungen eingeräumten Rechte erheben. Mit Einsendung des Textes räumen Sie der Freitag Mediengesellschaft das ausschließliche, lizenzierbare, räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Recht zur Veröffentlichung des Textes durch Vervielfältigung und Verbreitung ein, insbesondere in der Wochenzeitung der Freitag in allen Ausgaben und Auflagen und/oder auf dem Internetangebot von der Freitag.

Die Freitag Mediengesellschaft ist zu einer redaktionellen Bearbeitung und Kürzung des Textes berechtigt. Wird Ihr Text nicht bis zum 1. Juni 2009 durch die  Freitag Mediengesellschaft veröffentlicht, fällt das Recht der exklusiven Erstveröffentlichung an Sie zurück.

Ferner räumen Sie unentgeltlich das einfache zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht zur Archivierung des Textes in den Archiven und Datenbanken der Freitag Mediengesellschaft, insbesondere für die Wochenzeitung der Freitag sowie deren Internetangebot, ein sowie das Recht, den Text einer Vielzahl von Nutzern, insbesondere im Internet, zum Abruf zur Verfügung zu stellen.

Die Freitag Mediengesellschaft ist berechtigt, die nach diesen Bedingungen eingeräumten Rechte ganz oder teilweise auch auf Dritte zu übertragen. Die Freitag Mediengesellschaft ist weder zu einer Veröffentlichung des Textes noch zu einer sonstigen Nutzung der ihr eingeräumten Rechte am Text verpflichtet.